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Programm Herbst 2020
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DEMNÄCHST

Emil Ludwig gehörte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schriftstellern und Autoren weltweit. Geboren 1881 in Breslau als Sohn eines renommierten jüdischen Augenarztes, floh er schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seiner südafrikanischen Frau vor dem militaristischen Wesen, das er allenthalben in Preußen-Deutschland ausfindig machte, in die Schweiz. Obwohl sein Onkel der zweitreichste Mann Preußens war, entschied sich Ludwig für das unstete Leben als Schriftsteller und Journalist. Sein weltweiter Erfolg - seine Bücher wurden in 28 Sprachen übersetzt – kam 1921 mit seiner Biografie über Goethe. In den folgenden Jahren legte er in schneller Folge Bücher über Bismarck, Napoleon, Wilhelm II. und über den Kriegsausbruch von 1914 vor. Ursprünglich ein unpolitischer Bohemien, entwickelte er sich zu einem scharfen Kritiker der Rechten. Als bekanntester Vertreter der „Historischen Belletristik“, als liberaler Jude aus dem Bildungsbürgertum, als Autor der „Weltbühne“ und als Kämpfer für Demokratie und internationale Verständigung avancierte er zum Lieblingsfeind der Rechten ...

Er gehörte in der Weimarer Republik zu den bekanntesten Mahnern gegen die Gefahr von rechts. Doch mit dem Aufstieg der Nationalisten und Nationalsozialisten sank in Deutschland die Unterstützung seiner Anhänger gegen die perfiden Anfeindungen von rechts. Das Schicksal dieses außergewöhnlich wortgewandten jüdischen Schriftstellers, der heute völlig zu Unrecht vergessen ist, zeigt, was passieren kann, wenn Demokraten nicht gegen antidemokratische Gefahren zusammenstehen.

 

ZUM BUCH

Die außergewöhnliche, weil in dieser Form einzigartige und auf die relevanten Daten der deutsch-deutschen Nachkriegs-, Teilungs- und Vereinigungsgeschichte eingehende Dokumentation liefert neue Einsichten und weitere Erkenntnisse sowohl über den politischen Umbruch in Ostdeutschland und das Ende der DDR als auch zur Einheit Deutschlands im deutsch-deutschen und europäischen Kontext.
In den Jahren 1989/90 vollzog sich in atemberaubender Dynamik die deutsche Einigung. Über 50 Zeitzeugen, darunter Bürgerrechtler, Botschafter und Diplomaten, Funktionäre und Politiker, Theologen wie auch Akteure aus den Bereichen Banken, Finanzen und Wirtschaft, Gewerkschaften, Industrie, Kommunikation, Medien und Nachrichtendienste, Kulturwissenschaft, Landwirtschaft, Abrüstung, Sicherheit und Verteidigung, Geheimnisträger der Aufklärung, Spionage und Grenzsicherung sowie Oberbürgermeister der großen deutschen Städte und nicht zuletzt auch Frauen sowohl als Akteurin als auch Betroffene konnten in den letzten fünfzehn Jahren vielfach auf letztmalige Weise eingehend befragt werden. Abschließende Bewertungen durch Historiker beschließen den Band.

ZUM BUCH

GERADE ERSCHIENEN

»Das Buch ist wie eine Schatzkammer, die den Leser reich beschenkt, der sich mit dem Autor aufmacht, die vielfach in Vergessenheit geratenen Kostbarkeiten des freiheitlichen Denkens und Handelns anzusehen. Ich habe den Text mit Begeisterung und großem Gewinn gelesen.«
Prof. Dr. Alfred Schüller, Universität Marburg

 

»Die deutsche Geschichte als eine Geschichte der Freiheit. Ein Buch, das ich lange ersehnt, lange gewünscht habe. Und Gerd Habermann ist der ideale Autor für dieses Werk. In jedem Geschichtsgrund- und Leistungskurs sollte es aufmerksam gelesen werden. Augenöffnend und unentbehrlich«
Prof. Dr. Philipp Bagus, Universität Rey Juan Carlos, Madrid
 

ZUM BUCH

Erste Darstellung der jüngsten deutschen Geschichte, die gleichermaßen Teilung und Wiedervereinigung in den Blick nimmt.

Die letzten drei Jahrzehnte – so das Fazit des renommierten Zeithistorikers Klaus Schroeder – können ohne eine faktenbasierte Betrachtung der Teilung und des Transformationsprozesses nicht angemessen charakterisiert und eingeordnet werden. Teilung und Wiedervereinigung sind zwei Seiten der gleichen Medaille!

ZUM BUCH

Fritjof Meyer beschreibt romanhaft sein bewegtes Leben und gibt tiefe Einblicke in seine aufregende journalistische Tätigkeit als Leitender Redakteur für Ost- und Außenpolitik beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Fast sein ganzes Leben widmete Fritjof Meyer dem politischen Journalismus, wobei ein großer Teil seiner aktiven Tätigkeit in die Jahre des »Kalten Krieges« fiel. Dabei bereiste er über 100-mal die Sowjetunion, veröffentlichte 108 Titel­geschichten, führte Interviews mit den wichtigen Ostblock-Führern und chinesischen Spitzenleuten und knüpfte engen Kontakt zu Michail Gorbatschow. Doch besser befriedigte seine Neugier die Begegnung mit den Machtlosen. Er wurde eine der Autoritäten für Europas sogenannten »Osten«.

Mit einem Vorwort von Michail Gorbatschow.
 

»Eine faszinierende Reise in die eigene Vergangenheit. SPIEGEL-­Russland Experte Fritjof Meyer begibt sich unter dem Decknamen ›Karl‹ auf seine eigenen Spuren als Kreml-Astrologe. Zwischen Breschnew, Gorbatschow, Putin und Augstein.«
Stefan Aust (Herausgeber WeltN24)

 

»… interessant und teilweise richtig spannend zu lesen sind die Verquickungen des persönlichen Lebens des ehemaligen SPIEGEL-­Redakteurs Fritjof Meyer mit den politischen, gesellschaftlichen und moralischen Verstrickungen, denen er im Laufe seiner Journalistentätigkeit nachging und die wir als Leser hier noch einmal Revue passieren lassen können.«
Dr. Andreas Wang, Vorsitz Sachbuchliste »Sachbücher des ­Monats«
(Die Welt/NZZ/ORF Radio 1/WDR 5)


ZUM BUCH

Die F 13 – Startschuss für die zivile Luftfahrt und eine Revolution in der Geschichte der Menschheit

Silvester 1918 war nicht nur der Vorabend eines neuen Jahres – der Tag katapultierte die Menschheit auch in eine neue Epoche. An diesem Tag entwarf der junge Ingenieur Otto Reuter für den Dessauer Unternehmer Hugo Junkers das erste flugfähige Verkehrsflugzeug der Welt, das komplett aus Metall bestand. Als sich das Flugzeug einige Monate später das erste Mal in die Lüfte erhob und schon bald auch einen neuen Höhenweltrekord aufstellte, kam das einer Revolution in der Geschichte der Menschheit gleich – der Grundstein für den modernen Luftverkehr, für eine neue Dimension der Fortbewegung, war gelegt. Heute fliegen jährlich mehr als 4 Milliarden Passagiere mit Flugzeugen, die alle auf das kleine Ganzmetallflugzeug zurückgehen, das Reuter damals unter Anleitung von Junkers konstruierte: die F 13. Schon bald war diese in allen Klimazonen der Erde und für vielfältige Gelegenheiten einsetzbare F 13 die mit Abstand meistgeflogene Maschine auf den Luftverkehrslinien der Welt. Selbst Albert Einstein war begeistert und ließ sich durch seinen ersten Flug mit der F 13 zu allgemeinen Gedanken über das Fliegen animieren. Die F 13 war auch das Urmodell, aus dem einige Jahre später die legendäre JU 52 entwickelt wurde.

Angelika Hofmann, eine ausgewiesene Expertin der Luftfahrtgeschichte, erzählt in ihrem Buch »Als das Auto fliegen lernte« von der faszinierenden Erfolgsgeschichte dieses kleinen Flugzeugs und seines weltweiten Ruhms. Hofmann gibt zwar auch Einblicke in die technische Entwicklung, aber im Mittelpunkt ihres spannenden Buches stehen die Menschen, die den weltweiten Siegeszug der F 13 vorantrieben, die Abenteuer erlebten, Rückschritte und Abstürze erlitten – und vor allem die sensationellen Erfolge des kleinen Metallfliegers ermöglichten. Die Geschichte der F 13, die im Buch mit zahlreichen Fotos abgerundet wird, ist zugleich die Geschichte der Luftfahrt in den 1920er-Jahren. Und auch der ideelle Hintergrund kommt nicht zu kurz, sollte das Flugzeug doch ein neues Mittel sein, die Völker zu verbinden, wie es Hugo Junkers sagte.

ZUM BUCH

Mit leichter Feder beschreibt Tim Uhlemann seine ­fulminante Auswanderung ins kleine Königreich ­Dänemark und verbindet dabei gnadenlose Beobachtungsgabe mit Selbstironie und einem großen Herzen: eine nahezu ­unschlagbare Mischung.

Ein Streifzug durch die bunte dänische Welt, Trübsinn und Langeweile haben hier keine Chance. Wie ticken die Menschen an der Westküste ­Jütlands? Warum werden die Dänen regelmäßig zum glücklichsten Volk der Erde gekürt? Wie steht das kleine Königreich heute zu Europa und dem Euro? Dieses Länderporträt über unseren nördlichen Nachbarn liefert die Antworten. Darüber hinaus gewährt Tim Uhlemann, stetig begleitet mit ­einem ­Augenzwinkern, tiefe Einblicke in die wundersame Welt der ­Ferienhausvermietung und beschreibt das Leben im Fischerdörfchen Hvide Sande. Auswandererglück oder Existenzangst?
Uhlemann blättert mit jedem Kapitel ­andere Facetten des Landes auf. Er führt dabei liebevoll und ­hintergründig in seine Wahl­heimat ein, ­dazwischen ­grundsympathische und unvergessliche Besuche in ­Norwegen und Island mit einer ­landschaftlichen Vielfalt, die ­ihresgleichen sucht. Für alle, die schon immer wissen wollten, wie der dänische Alltag hinter der Urlaubsfassade aussieht. Wecke den Dänen in dir! Mit einem Vorwort von Norbert Heisterkamp.


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HERBST 2019

Das Attentat vom 20. Juli 1944 ist ein einschneidendes ­Ereignis in der deutschen Geschichte, das bis heute nachwirkt. Über die Tat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der sein Leben opferte, um Deutschland von Hitler zu befreien, wird bis heute gestritten und in jüngerer Zeit sogar wieder mehr.

Sein Enkel Karl Graf Stauffenberg, der sich als Liberaler in der Politik und gegen ­Extremismus ­jeglicher Couleur engagiert, erklärt, welche Bedeutung die Tat seines Groß­vaters für seine ­eigenen Überzeugungen und für sein eigenes ­Handeln heute hat. ­Stauffenberg berichtet darüber, wie in der ­Familie über seinen Großvater und das Attentat geredet wurde und wie sie in den Jahrzehnten seit dem Kriegsende damit umging. ZUM BUCH


Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde ein neues Kapitel deutscher Geschichte aufgeschlagen: Nach Jahrzehnten der Teilung wurde der Weg frei zur Vollendung der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 und zu einer neuen Weltordnung!

Prominente Zeitzeugen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kommen zu Wort, die über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Rolle als Mitgestalter der Deutschen Einheit erzählen

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WEITERE TITEL


Die erste große historische Gesamtdarstellung des
deutschen Liberalismus


Hans Fenske geht dem
langen Weg der deutschen Liberalen durch mehr als drei Jahrhunderte nach, bis
zum Dezember 2018. Eine glänzend geschriebene Gesamtschau der Ideenwelt und Politik des deutschen Liberalismus.


Spitzentitel Geschichte 2019

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Wie fühlt sich ein Tag im Kriegsgebiet an?

Der ehemalige Berufssoldat Werner Pfeil beschreibt als Kommandant eines Führungspanzers den Tag des Einmarsches ins Kriegsgebiet, seinen D-Day in Richtung Zwischenziel Prizren im Kosovo. Er wirft einen
unverblümten Blick in die Seele eines Soldaten während des KFOR-Einsatzes. Ein Tatsachenbericht über die Zerrissenheit eines Soldaten zwischen Diensterfüllung und emotionaler Überforderung.


ZUM BUCH

»Als Leser spürt man geradezu körperlich die Bedrohung, die der Autor dieses Buches aushalten musste. Angst und Furcht vor dem, was da war, und vor dem, was im Verborgenen lauerte, haben die Hand des Autors geführt.« Klaus Sindern

Faszinierende Einblicke in eine ­einzigartige transatlantische
Partnerschaft mit zahlreichen neuen Erkenntnissen


Der renommierte Zeithistoriker Rolf Steininger beschreibt die politischen und menschlichen Dimensionen

der persönlichen Beziehungen zwischen amerikanischen Präsidenten und deutschen Kanzlern


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Das »Forschungsamt des Reichsluftfahrt­ministeriums« – die ­unbekannte Geschichte des ­größten Geheim­dienstes der Nazis

Hermann Görings Lauscher lasen den feindlichen Funkverkehr mit und belauschten ­ausländische Regierungen und Diplomaten sowie deutsche NS-Gegner. Selbst US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston
Churchill wurden abgehört.


ZUM BUCH

 

 

»Armin Fuhrer hat ein spannendes Buch geschrieben, das wichtige und spannende Erkenntnisse zu einem unbekannten Kapitel der NS-Geschichte gibt.«
Thomas Weber, Universität Aberdeen, Autor von »Hitlers Erster Krieg« und »Wie Adolf Hitler zum Nazi wurde«.

»Das fehlte noch: Hitler lässt Goebbels Liebes-Telefonate durch Göring überwachen. Armin Fuhrer zeigt uns wieder eine absurde - und vergessene - Seite der Nazi-Diktatur.«

Asbjorn Svarstad, Dagebladet, Oslo

»Autor Armin Fuhrer schließt mit seinem neuen Buch über den bisher zu wenig beachteten NS-Geheimdienst nicht nur eine Lücke in der Forschung über das Dritte Reich, sondern schlägt mit diesem Thema auch einen Boden in die Gegenwart.«
Harald Sandner, Historiker, Herausgeber von »Hitler - Das Itinerar. Aufenthalte und Reisen von 1889 bis 1945«.


 

Joachim Paschens Meisterwerk zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs
 

Zum ersten Mal wird eine Gesamtschau gewagt und an zentralen Ereignissen vorgeführt, welche Interessen in London, Berlin, Washington und Moskau verfolgt wurden. Es ist eine Geschichte der Machtdiplomatie, bei der deutlich wird, was Egomanen und Selbstdarsteller in der Weltpolitik anrichten können.

 

ZUM BUCH

 

 

»Sehr gut recherchiert und lesenswert: Es wird ungeheuer spannend geschildert, wie die fünf Jahre von 1935 bis 1939 genau verliefen. Das war kein geradliniger Weg in die Katastrophe, sondern ein von vielen Zufällen abhängiges weltpolitisches Drama.«

Michael Kloft, SPIEGEL TV, stellvertr. Chefredakteur und Leitung History

»Es ist beeindruckend, wie Joachim Paschen die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs in einen globalen Zusammenhang stellt. Er versteht es, die Leser mit neuen Entdeckungen und einer spannungsreichen Darstellung zu packen. Ein Buch, das man lesen sollte - es ist mit interessanten Auseinandersetzungen zu rechnen …«

Prof. Dr. Michael Epkenhans, Universität Hamburg

PREISHITS


Der renommierte Zeithistoriker Rolf Steininger legt hier die erste umfassende Gesamtdarstellung der diplomatischen
Beziehungen zwischen den USA und Deutschland vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart vor.


Statt 89,00 € jetzt nur noch 38,00 €

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